Jahrgang 5-6 - www.kgs-tornesch.de

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Gemeinschaftsschule mit Oberstufe

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Die Gestaltung des Übergangs in die weiterführende Schule
im Schuljahr 2026/27
Jahrgang 5 an der Klaus-Groth-Schule Tornesch

Willkommen

Gestaltung des Übergangs an die Klaus-Groth-Schule Tornesch

Sich orientieren und nicht verlaufen

Der 5. und 6. Jahrgang widmet sich an unserer Schule neben dem herkömmlichen Unterricht der Neuorientierung an der weiterführenden Schule nach dem vierjährigen Besuch einer Grundschule. Insbesondere die ersten Wochen und Monate dienen der Orientierung in einem wesentlich größeren Schulsystem, dem Gebäude und dem sozialen Gefüge unserer Schule. Im Unterricht werden die in der Grundschule erlernten Fähigkeiten wiederholt, gefestigt und weiterentwickelt. Eine neue Klassengemeinschaft entsteht. Der 5. Jahrgang wird Teil der Schulgemeinschaft.

Offene Bildungswege

Die Klaus-Groth-Schule Tornesch ist eine Gemeinschaftsschule mit Oberstufe, an der alle allgemeinbildenden Schulabschlüsse erworben werden können (Förderschulabschluss, Erster Allgemeinbildender Abschluss, Mittlerer Bildungsabschluss, Fachabitur, Allgemeine Hochschulreife (Abitur).
Das heißt, wir sind eine Schule für alle Schülerinnen und Schüler. Unser Ziel ist es, dass möglichst kein Schüler die Schule ohne Abschluss verlässt und die Jugendlichen zu einem höchstmöglichen Schulabschluss geführt werden.

An der Klaus-Groth-Schule gibt es keine Orientierungsstufe, an deren Ende eine Entscheidung über die weitere Schullaufbahn steht. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ganz in Ruhe über die gesamte Schulzeit ihre Begabungen und Fertigkeiten. Dies geschieht in einem binnendifferenzierenden Unterricht, der auf die verschiedenen Fähigkeiten eingeht.
Dabei gilt es, sowohl denjenigen Kindern gerecht zu werden, die mehr Zeit und Förderung brauchen, als auch denen, die stark gefordert und in ihren vielfältigen Begabungen herausgefordert werden wollen. Allen gleichermaßen gerecht zu werden, ist unser erklärtes Ziel.

Individuelle Förderung – Fördern und Fordern

Ausschlaggebend für erfolgreiches Lernen ist u.a. die individuelle Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler, deren fortschreitende Entwicklung mit vielen Anregungen und Angeboten zum eigenverantwortlichen Arbeiten begleitet wird. Unsere Schule schafft eine angstfreie Lernatmosphäre und folgt dem Prinzip „Fördern und Fordern statt Auslesen".
Pro Jahrgang gibt es ein bis zwei Integrationsklassen, in denen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam mit Kindern ohne Förderbedarf unterrichtet werden. In jeder Klasse befinden sich also Schülerinnen und Schüler nahezu aller Niveaus.
Der Lernfortschritt wird individuell unter anderem in Form von Lernentwicklungsgesprächen, die zweimal im Jahr stattfinden, zurückgemeldet. Bis zum Ende der 6. Klasse werden Leistungen nicht mit Noten, sondern anhand von kompetenzorientierten Berichtszeugnissen bewertet. Es wird ein Vertrauensverhältnis zwischen Lernenden und Lehrenden und Vertrauen in die Entwicklung der eigenen Leistungsfähigkeit aufgebaut.
Erst ab dem 8. Schuljahr erhält jede Schülerin und jeder Schüler eine Prognose über den voraussichtlichen Schulabschluss. Diese Prognose wird einmal im Jahr überprüft und gegebenenfalls verändert. Ein Sitzenbleiben gibt es bis zur Klasse 9 nicht.

Hinweis neu Neue Wege gehen: Die Lernhafenklassen
(neu ab dem Schuljahr 2026/27)

Ab dem Schuljahr 2026/27 wird es an der KGST zwei Klassen geben, in denen die Schülerinnen und Schüler nach einem etwas anderen pädagogisch-didaktischen Konzept als gewohnt unterrichtet werden. Nähere Ausführungen dazu gibt es auf dem Elterninformationsabend am 9.Februar 2026. Beachten Sie dazu bitte auch die gesondert auf der Homepage veröffentlichten Informationen. Bei der Anmeldung haben Sie für Ihr Kind die Wahl zwischen einer Lernhafenklasse und einer herkömmlichen Klasse.

Lesen Sie hier mehr über den Lernhafen.

 

Die Naturforscherklasse – ein naturwissenschaftlicher Schwerpunkt

Warum scheint die Sonne so hell? Wie atmen Fische unter Wasser? Warum kann ein Flugzeug fliegen? Wen solche Fragen brennend interessieren, der ist in der Naturforscherklasse genau richtig. In dieser Klasse haben die Schülerinnen und Schüler pro Woche zwei Stunden mehr Zeit, sich mit solch spannenden Themen zu beschäftigen. Dabei soll das eigenständige Forschen im Mittelpunkt stehen. In diversen Projekten werden die Schülerinnen und Schüler lernen, wie "echte Forscher" Ideen für Experimente zu naturwissenschaftlichen Fragestellungen selbstständig zu entwickeln, auszuprobieren und auszuwerten. Dabei ist geplant, nicht nur im Klassenraum zu arbeiten, sondern auch direkt in der Natur, z.B. im Schulgarten, in der Nähe des Schulteiches oder in der fünf Kilometer entfernten Liether Kalkgrube. Wer Interesse daran hat, in die Naturforscherklasse zu kommen, kann dies bei der Anmeldung angeben. Sollte es mehr Anmeldungen für dieses Profil geben als Plätze vorhanden sind, entscheidet die Schulleitung nach den Kriterien für die Einteilung der Klassen, wer an dem Profil teilnehmen kann. Ein Anspruch auf eine Teilnahme besteht nicht.

Weitere Maßnahmen zur Unterstützung der individuellen Förderung sind z.B.:

1. Doppelte Klassenlehrerschaft: Alle fünften und sechsten Klassen haben nach Möglichkeit zwei Klassenlehrer/innen.

2. Der Klassenrat: Im Klassenrat fassen die Schülerinnen und Schüler einer Klasse auf demokratische Weise Beschlüsse, die die Belange der Klassengemeinschaft betreffen.

3. Die ELZ: In der Eigenlernzeit wird das selbstständige Lernen trainiert und mit Hilfe der Lehrkräfte planvoll organisiert.

4. Verstärkungsstunden in Deutsch: Im 5. und 6. Jahrgang verstärken wir das Fach Deutsch mit zusätzlichen Stunden, in denen insbesondere das Lesen und die Rechtschreibung gezielt trainiert und gefördert werden.

5. Das Tischgruppentraining: 2 Kleingruppenstunden in der Woche, in denen Methoden der Gruppen- und effektiven Zusammenarbeit spielerisch entwickelt und trainiert werden und so für den Fachunterricht nutzbar gemacht werden.

6. Die Naturforscherklasse, die einen Unterrichtsschwerpunkt in den Naturwissenschaften hat und dort durch Verstärkungsstunden praxisorientiert naturwissenschaftliche Phänomene kennen und untersuchen lernt. Die Schwerpunktarbeit erstreckt sich über zwei Schuljahre.

7. Patenschaften: Schüler*innen des 12.Jahrgangs stellen sich als Paten für die Fünftklässler zur Verfügung und begleiten sie vor allem in der Orientierungsphase.

8. Konfliktlotsen: Die KGST bildet regelmäßig Konfliktlotsen aus, die insbesondere in den unteren Jahrgängen sinnvoll unterstützend wirken.

9. LRS-Förderung: Es bestehen den Unterricht begleitende Förderkurse für anerkannte Legastheniker.

10. Schulsozialarbeit: Unsere Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und auch die Lehrkräfte werden pädagogisch von drei Schulsozialarbeiter*innen unterstützt.

11. Klassenfahrt: Am Beginn des 6. Jahrgangs findet die erste Klassenfahrt an der KGST statt, die unter anderem der Festigung und Intensivierung der inzwischen entstandenen Klassengemeinschaft dient.

12. Lernentwicklungsgespräche (LEG): Einmal im Halbjahr haben die Eltern und Schüler/innen die Gelegenheit, in einem Lernentwicklungsgespräch sich mit den Klassenlehrer/innen und den Fachlehrer/innen z.B. über das Berichtszeugnis und eine evtl. zu erwartende Schullaufbahn ausführlich auszutauschen.

13. Thementage: Mehrmals im Jahr finden an der KGST sogenannte Thementage statt, an denen wir zu einem festgelegten Projektthema handlungsorientiert arbeiten. An diesen Tagen ist der gewohnte Stundenplan außer Kraft gesetzt. Themen im 5. Jahrgang sind z.B.: „Der Mensch sucht nach Orientierung – wir orientieren uns"; „Zukunft verantwortungsbewusst gestalten" oder „Prävention/Umgang mit Konflikten (Mobbing, Sicherheit im Netz usw.)".

14. Lernen am anderen Ort: Museums- und Theaterbesuche, Exkursionen, z.B. in die Liether Kalkgrube.

Zusammenarbeit mit den Eltern

In allen Belangen ist uns eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern und anderen Partnern wichtig, um den Schülerinnen und Schülern einen guten Erfolg in ihrer Schullaufbahn zu ermöglichen. Sie führen ein Schultagebuch, das unter anderem der schnelleren und unkomplizierten Kommunikation mit den Eltern dient.
Regelmäßige Gespräche, Beratung und der Austausch in den entsprechenden Gremien der Schule (z.B. im Schulelternbeirat) sowie gemeinsame Aktivitäten sorgen für einen engen Kontakt zwischen allen Beteiligten.

Digitalisierung

Wir arbeiten mit dem System Webuntis für den Stunden- und Vertretungsplan sowie mit dem Lernmanagementsystem ItsLearning. Unsere Schülerinnen und Schüler werden dafür im Unterricht und an speziellen Thementagen geschult und entwickeln einen selbstständigen Umgang mit digitalen Medien. Weiterhin verfügen wir über eine solide Ausstattung mit Tablets, WLAN und Beamern bzw. interaktiven Tafeln in den Klassenräumen u.a.m.
Ab dem 7.Schuljahr werden die Schülerinnen und Schüler durch unseren Schulträger mit Tablets voll ausgestattet, d.h. dass der Unterricht dann seine Gewinn bringenden digitalen Möglichkeiten voll ausschöpfen kann.

Unsere Zeitstruktur – ein beispielhafter Stundenplan

beispielhafter Stundenplan

Informationen zur Anmeldung u.a.

Weitere Informationen über unsere Schule und z.B. den Anmeldezeitraum erhalten Sie an anderen Stellen dieser Homepage, die laufend aktualisiert wird.

Wenn Sie über die hier gegebenen Informationen hinaus ein Beratungsgespräch wünschen, können Sie sich im Sekretariat für eine Sprechstunde bei Frau Kuik (Koordinatorin Jg.5/6) oder bei Herrn Waldowsky, unserem Schulleiter anmelden.
Wir freuen uns auf Sie und Ihre Kinder!

Herzliche Grüße
Gundula Kuik
Koordinatorin für die Jahrgänge 5/6 an der KGST

Hier finden Sie das  den Anmeldebogen und die Datenschutzerklärung. 

 

 

 

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